Fallstudie

Tschechisches Nationalmuseum: 100 Schätze, 100 Geschichten

Die Herausforderung

Die Ausstellung 100 Schätze, 100 Geschichten präsentierte eine höchst anspruchsvolle Umgebung, die außergewöhnlich wertvolle, lichtempfindliche Artefakte mit digitalisierten Schriftrollen, Multiprojektionen und animierten Visualisierungen in vier thematisch und farblich getrennten Räumen kombinierte.

Jede der 35 Vitrinen benötigte eine eigene , präzise gesteuerte Lichtstimmung, einschließlich der Beleuchtung von unten, ohne sichtbare Verkabelung oder Bodenübergänge.

Die Ausstellung musste auch völlig unabhängig von den zentralen Kontrollsystemen des Museums funktionieren und gleichzeitig so intuitiv sein, dass das Museumspersonal sie täglich nutzen kann (ohne auf Programmierer oder komplexe technische Schnittstellen angewiesen zu sein).

Über die Ausstellung

Erstellt in Zusammenarbeit mit dem Tschechischen Nationalmuseumerstellt wurde, zeigt die Ausstellung über 100 kaiserliche chinesische Schätze, hauptsächlich aus der Qing-Dynastie.

Zu den berühmtesten Stücken gehört die Kohlskulptur aus Jadeit, die zum ersten Mal in Europa ausgestellt wurde und in ihrer kulturellen Bedeutung oft mit der Mona Lisa verglichen wird.

Die Ausstellung verbindet physische Artefakte mit digitalen Erzählungen, Animationen und Projektionen, um alte Geschichten zum Leben zu erwecken.

Das Projekt wurde umgesetzt von Polarbee.

Unser Lösungsansatz

CUE lieferte ein völlig autonomes Ausstellungssteuerungssystem mit CUE Lösung.

Das System steuert die gesamte Ausstellungsbeleuchtung und die Projektoren unabhängig von der Beleuchtungs- und Steuerungsinfrastruktur des Gebäudes.

Die wichtigsten Elemente sind:

  • 7 Master-Controller mit controlCUE-dali-d Einheitendirekt in Vitrinen und Verteilerschränke integriert

  • 35 individuell steuerbare Vitrinen, jede mit individuellen Lichtszenen

  • Automatischer, zeitabhängiger Betrieb, der gleichbleibende Lichtverhältnisse gewährleistet

  • Steuerung von Multiprojektionen und animierten Inhalten

  • CUE Assist, das den gleichzeitigen Zugriff von mehreren Bedientabletts ermöglicht

Eine einzige Projektkonfiguration wird auf alle Controller verteilt, was die Einrichtungszeit erheblich verkürzt und die Notwendigkeit einer wiederholten Programmierung eliminiert.

Entwickelt für Menschen, nicht für Programmierer

Ursprünglich als App-basierte Lösung geplant, wurde das Projekt auf CUE-Lösung aufgrund der webbasierten Oberfläche, der hierarchischen Grundrisse und der Skalierbarkeit. Eine benutzerdefinierte interne Webanwendung lädt automatisch Konfigurationsdaten, so dass das System ohne direkte Codeänderungen weiterentwickelt werden kann.

Verschiedene Benutzerrollen und Berechtigungen sorgen dafür, dass Lichtdesigner, Kuratoren und Bediener nur auf das zugreifen, was sie brauchen. Im normalen Betrieb interagieren die Mitarbeiter nicht mit komplexen technischen Parametern, sondern nur mit einem übersichtlichen, speziell entwickelten Frontend.

Das Ergebnis

CUE Lösung bietet absolute Kontrolle über Beleuchtung und Projektionen: die wichtigsten Elemente der Ausstellung, die für die Besucher unsichtbar bleiben.

Das System schützt empfindliche Artefakte, unterstützt eine fesselnde Erzählung und vereinfacht den täglichen Betrieb. Es beweist, dass fortschrittliche Steuerungstechnologie dem kulturellen Erbe mit Präzision, Zuverlässigkeit und Respekt dienen kann.

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